Santo Domingo, eine Stadt mit rund 500.000 Einwohnern, gehört zu den jüngeren urbanen Zentren Ecuadors. Obwohl die Region bereits seit über 200 Jahren besiedelt ist, hat die Stadt ihr starkes Wachstum vor allem der Zuwanderung aus verschiedenen Teilen des Landes in den letzten Jahrzehnten zu verdanken. Ursprünglich lebten hier indigene Gruppen wie die Yumbo, später siedelten sich die Tsáchila dauerhaft in dieser Region an.
Das Kinderheim wurde im Jahr 1992 von Pater Paul Fink gegründet, der sich mit großem persönlichen Einsatz für benachteiligte Kinder engagierte. Nach dem Tod des Gründers Padre Paul wird das Straßenkinderheim heute von Schwester Teresita geleitet. Mit großem Engagement sorgt sie gemeinsam mit einem Team aus Fachkräften und freiwilligen Helferinnen und Helfern für den täglichen Betrieb und die Weiterentwicklung der Einrichtung. Ein zentraler Bestandteil der Arbeit im Kinderheim ist die schulische Förderung der Kinder und Jugendlichen.
Neben dem Alltag gibt es immer wieder besondere Projekte und Erlebnisse. Ein Highlight war beispielsweise ein Kochkurs, bei dem professionelle Köche gemeinsam mit den Kindern Fischgerichte und lokale Spezialitäten zubereiteten.
